Seit Bestehen der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum nehmen wir jedes Jahr im Rahmen des Kunstunterrichts mit mindestens einer Klasse am internationalen NRW-Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ teil.

Inhaltlich geht es dabei um den europäischen Gedanken und darum, welche Bedeutung Frieden, Freiheit und Demokratie haben, die es zu verteidigen und zu schützen gilt. So bieten die Projekte des Wettbewerbs thematisch zum einen die Möglichkeit, sich mit anderen Kulturen zu beschäftigen sowie Vielfalt zu respektieren und zum anderen die Chance, die Erweiterung der eigenen Welt zu erkennen. (Siehe auch www.schuelerwettbewerb.eu.)

Für jede unserer eingereichten Arbeiten gab es bisher einen Preis.

So können wir mit Stolz auf insgesamt

  • zwei Siegerpreise,
       
  • einen Sonderpreis und
       
  • sieben Landessiegerpreise

zurückschauen!

Landessiegerehrung 2019

Die Siegerehrung des Jahres 2019 in Düren

Besonders das Arbeiten an den Wettbewerbsbeiträgen schafft Situationen, die Kooperation verlangen. Die Schüler und Schülerinnen planen und arbeiten gemeinsam. Oftmals muss das Einzelprodukt in das Gesamtprodukt integriert werden, so dass jeder die Verantwortung für das gemeinsame Vorhaben übernehmen muss. Jeder trägt mit seiner individuellen Leistung dazu bei, dass das Endergebnis eine Prämierung wert ist. Dabei ist die Anstrengungsbereitschaft, aber auch die gegenseitige Wertschätzung sehr groß.

„Der Wettbewerb ermöglicht es, durch Austausch voneinander zu lernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Freundschaften zu schließen. Denn nur unter Freunden kann man gemeinsam Zukunft gestalten – eine Zukunft, die friedlich, weltoffen, tolerant, solidarisch und demokratisch ist“, sagte Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär, im Rahmen der Preisverleihung 2018.

Am Beispiel der Wettbewerbsarbeit „Die Spur der Wölfe – Der Wolf in mir“ zeigt die folgende Fotoreihe, wie ein Kunstwerk entsteht und wie die oben genannten Aspekte in sich greifen, damit letztlich eine Auszeichnung zum Landessieger daraus resultiert. Preisträger war die Klasse 9.6 aus dem Jahr 2018.

Zeichnung der Wolf in mir

Zur Ideensammlung gehört, dass sich jeder einzelne Gedanken zu dem Thema macht, um dann gemeinsam auf die zündende Idee zu kommen. Das Thema findet sich in der jährlichen Wettbewerbsbroschüre, in der unterschiedliche Projekte angeboten werden.

Nachdem die Idee feststand ging es

Nachdem die Idee feststand, ging es an die praktische Arbeit. Die SchülerInnen fertigten gegenseitig Gipsmasken von sich an. Die wichtigste Voraussetzung bei diesem Arbeitsprozess ist gegenseitiges Vertrauen.

Der Spa kam dabei

Der Spaß kam dabei selbstverständlich auch nicht zu kurz.

Die Schlerinnen montierten

Die SchülerInnen montierten die fertigen Masken auf eine Platte.

Dabei kam es auf die Przision an

Dabei kam es besonders auf Präzision an.

Die Masken mussten nun

Die Masken mussten nun mit Gips zu einem Relief verbunden werden. Hand in Hand zu arbeiten, ist dabei besonders wichtig.

Gemeinsam wurde anschlieend

Gemeinsam wurde anschließend das Motiv, ein Wolfkopf, aufgezeichnet, ...

und dann mit ruhiger Hand

…um dann mit ruhiger Hand ausgestaltet zu werden.

Das Relief Der Wolf in mir

Das fertige Kunstwerk mit dem Titel „Der Wolf in mir“

Prsentation des Kunstwerks

Die Präsentation des Kunstwerks der Klasse 9.6 in der Ausstellung aller Preisträger in Düsseldorf im Rahmen der Siegerehrung

 

Zu jedem Wettbewerbsbeitrag gehört auch eine Projektmappe, in der der Arbeitsprozess dokumentiert wird.

So lässt sich in der Mappe der damaligen Klasse 9.6 nachlesen:

Der Wolf in mir

Im gemeinsamen Gespräch merkten wir schnell: Der Wolf ist uns völlig fremd. Und nachdem wir uns über ihn informiert hatten, war uns klar, dass wir ihm ähnlicher sind, als wir dachten. Er ist ein Tier der Gemeinschaft und liebt die Freiheit. Auch wir wünschen uns für unser Leben Selbstständigkeit, Freiheit, aber auch das Leben mit unseren Freunden und unserer Familie.

Aber nicht nur das. Auch sagen zu dürfen, was man denkt, und glauben zu dürfen, was man möchte, gehört für uns zu einer grenzenlosen Welt, die wir uns wünschen.

Wir wollen mit unserem gemeinsamen Kunstwerk zum Ausdruck bringen, dass in jedem von uns mit unseren Sehnsüchten und Wünschen ein bisschen auch der Wolf steckt.

Dafür fertigten wir von uns gegenseitig Gipsmasken an, die wir zu einem großen Relief zusammenfügten. So ist jeder von uns unverwechselbar zu sehen und jedes Gesicht ein wichtiger Teil des Kunstwerks. Auf unsere Gesichter malten wir dann ein Wolfsgesicht. Die Linien, Das Schwarz und Grau verbinden sich mit den Formen der Gesichter.

Steht man dicht vor dem Relief, nimmt man eher die Gesichter wahr. Entfernt sich der Betrachter von dem Relief, erkennt er dann das Wolfsgesicht.

 

Die Jury des Wettbewerbs teilte der Klasse den Grund der Auszeichnung wie folgt mit:

„Liebe Klasse 9.6 der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum,

mit eurer Gesamtcollage aus Gipsmasken habt ihr ein imposantes Kunstwerk geschaffen. Eure Auseinandersetzung mit dem Thema hat uns sehr gefallen.

Die Individualität jedes Einzelnen, aber auch die Verbindung Aller zu einer grenzenlosen Gruppe, habt ihr künstlerisch effektvoll umgesetzt.

Ihr könnt auf diese Teamarbeit stolz sein und wir freuen uns schon auf weitere Beiträge von euch!“

 

Am Wettbewerb des Jahres 2018 hatten mehr als 4300 Jugendliche aus NRW sowie Mittel- und Osteuropa teilgenommen. Insgesamt gingen bei der Wettbewerbsleitung 1425 Beiträge ein. Seit 1953 beteiligten sich mehr als drei Millionen Schüler.

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