Wagner

 

„Jede Schülerin und jeden Schüler auf dem Weg zu dem für sie oder ihn bestmöglichen Abschluss zu begleiten“, mit diesem Ziel vor Augen ist Natalie Wagner wenige Wochen nach Schulbeginn in ihre neue Aufgabe an der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum gestartet.

Als Abteilungsleiterin für die Jahrgänge 5 bis 7 am Standort Ennigerloh folgt sie Elfriede Koenen- Sliwka nach, die vor den Sommerferien von der Schulgemeinschaft in den Ruhestand verabschiedet wurde. Wenngleich der Schreibtisch im Büro der Abteilungsleitung an der Ludgerusstraße für die Ennigeranerin noch Neuland ist, trifft dies auf den Arbeitsplatz Schule nicht zu. Hier kennt sie sich bestens aus, gehörte sie doch bereits 2012 zum Gründungskollegium der Gesamtschule und war somit wesentlich an der Entwicklung des pädagogischen und organisatorischen Konzepts beteiligt.

Ihre ersten beruflichen Schritte unternahm sie ebenfalls in Ennigerloh, als sie nach erfolgreichem Referendariat in der Grundschule als Quereinsteigerin an die Anne-Frank- Hauptschule kam. Die vielfältigen, häufig nicht im Vorfeld absehbaren Wege in Schule und Beruf, erlebte Wagner also auch in ihrer eigenen Biographie.

Für die tägliche Arbeit mit Schülerinnen und Schülern waren diese Erfahrungen prägend. „Wir sind eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler und als Gesamtschule der Ort in der Bildungslandschaft, in dem Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit gelebt wird“, hebt die Pädagogin hervor, dass in Ennigerloh alle Bildungsabschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur erreicht werden können. „Gesamtschule ist Vielfalt, Vielfalt ist bunt und dies müssen wir als Schatz verstehen.“ Wagner hebt neben der erfolgreichen Gestaltung des Übergangs von der Grund- zur Gesamtschule auch die Stärkung des sozialen Miteinanders als weiteren Kernaspekt ihres neuen Aufgabenbereichs hervor. Schülerinnen und Schüler sollen durch die Übernahme verschiedener Aufgaben für die Schulgemeinde lernen, Verantwortung zu übernehmen und somit bereits früh erlernen, was für das Zusammenleben in der Gesellschaft essentiell ist.