Ennigerloh (dis). Ein von dem Ahlener Künstler Manfred Brückner begleitetes Kunstprojekt steht an der Gesamtschule in Ennigerloh kurz vor der Vollendung.

Schüler des sechsten Jahrgangs haben 100 Bildfragmente gestaltet, die außen an der Schule angebracht werden. Von dort aus werden die Gemälde wie ein Band in den Innenraum der Schule führen. 

Das Band aus bunten Bildern könnte symbolisch für die Verbindung der beiden Schulstandorte in Ennigerloh und Neubeckum stehen. Schulleiterin Ellen Greiwe erklärte, sie könne sich vorstellen, dass die Fragmente, die an den Schulstandorten an markanten Punkten angebracht werden, auf die Einheit der Schule hinweisen könnten. 

Am Anfang aller Kunstwerke stand eine Holztafel. Diese diente den Schülern als Leinwand für ihr persönliches Bildfragment. Die Vielfalt der künstlerischen Umsetzung ist groß. Manche Bilder sind filigran gefertigt, andere wurden mit Hammer und Stemmeisen bearbeitet. „Das Arbeiten an dem Kunstprojekt hat uns Schüler zusammengebracht", er- klärte Jeremy Sommerfeld. Manche wollten jetzt sogar Künstler werden, sagte er. Megan Boehm gefallen die Unterschiede bei den Motiven. „Manche Motive sind real dargestellt, und manche drücken sehr viel Fantasie aus", schilderte sie ihre Eindrücke. 

Künstler Manfred Brückner, der auch eine der Bohle-Kunstausstellungen gestaltet hat, sprach von Materialbildern. Die Arbeiten benötigten Zeit,betonte er. Er wolle, dass die Schüler das aus sich herausholten, was in ihnen stecke, betonte er. In erster Linie sollten sie kreativ sein. Für den Ahlener Künstler ist es eine tolle Zusammenarbeit gewesen. Er griff einige Arbeiten heraus und zeigte seine Begeisterung für die kunstvoll gestalteten Tafeln. Besonders gut gefiel ihm ein Blumenbild, das spontan gemalt worden war. Manfred Brückner erklärte, dass jedes einzelne Fragment eine Geschichte erzähle, aber alle Elemente erst als gemeinsames Kunstwerk ihre wahre Wirkung zeigten. 

Ermöglicht hatte die Zusammenarbeit zwischen den Schülern und dem Ahlener Künstler der Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendkultur Ennigerloh. Der ehemalige Pestalozzi-Schulleiter Werner Kropp hatte den Verein ins Leben gerufen. Auch wenn die Schule bald ausläuft, soll der Verein erhalten bleiben.

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aus: „Die Glocke“, 26.02.2016

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