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Die Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum ist eine integrative Gesamtschule mit drei Standorten und zwei Schulträgern im Kreis Warendorf. Sie existiert seit dem Schuljahr 2012/13 und befindet sich somit im Aufbau. Das Einzugsgebiet der Schule umfasst - neben Ennigerloh und Neubeckum selbst - die Ortsgebiete Beckum, Vellern, Ostenfelde, Westkirchen und Enniger. Auf unserer Website finden Sie weiterführende Informationen über unsere Schule und können sich einen ersten Eindruck über unseren Schulaltag machen.

 

 

Ennigerloh. Einen spannenden und informativen Morgen verbrachten die Fünftklässler der AG Gebärdensprache (die Glocke berichtete bereits) an der Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum.

Die Schule ist eine Förderschule für Geistige Entwicklung, an der ca. 150 Schülerinnen und Schüler von der 1. Klasse bis zum Erwachsenenalter und zum Übergang in die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen unterrichtet werden.

Begleitet wurden sie von der Inklusionsbeauftragten der Stadt Ennigerloh, Marion Schmelter, der Dozentin für deutsche und russische Gebärdensprache, Julia Sperling, und der Abteilungsleiterin 5-7 der Gesamtschule, Elfriede Koenen-Sliwka.

Die Schülerinnen und Schüler erlernen seit einem halben Jahr einmal wöchentlich unter fachkundiger Leitung von Julia Sperling die deutsche Gebärdensprache und hatten als Gruppe erstmals Gelegenheit, ihre Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und auch Neues dazuzulernen.

Marion Schmelter, die selbst mit Begeisterung Teilnehmerin der AG ist, hatte die Idee zu diesem Austausch und fand in Luzi Schneiders eine Lehrerin der Vinzenz-von-Paul-Schule, die diese Idee sofort in die Tat umsetzte, den Besuch vorbereitete und die Gruppe herzlich begrüßte.

Die Lernenden und ihre erwachsene Begleitung wurden in drei Gruppen aufgeteilt und nahmen jeweils an einer einstündigen Unterrichtsveranstaltung teil, die unterschiedlicher nicht sein konnten.  In einer altersgemischten Musikgruppe wurden gemeinsam Lieder gesungen und gleichzeitig gebärdet, wobei die Schüler der Gesamtschule auf bekannte Gebärden zurückgreifen konnten aber auch neue lernten und mit Freude dabei waren. Eine andere Gruppe von Schülern nahm am Mathematikunterricht der 6. Klasse teil und war stolz, den Schülern Tipps beim Rechnen mit Farben und Bildern zu geben. Die dritte Gruppe nahm an einer Förderstunde schwerst behinderter Kinder teil, in der es um das Erlernen zielgerichteten Sehens, Hörens und Fühlens ging. In einem anschließenden Austausch betonte Luzi Schneiders noch einmal, wie wichtig das Arbeiten mit Ritualen, Symbolen und vor allem Gebärden in ihrer täglichen Arbeit sei. Alles Gesprochene wird gleichzeitig gebärdet.

Interessiert ließen die Gäste sich am Ende noch von Luzi Schneiders durch die Schule führen und entdeckten so einiges, was sie gerne auch in ihrer Schule hätten: einen Snoezelraum zum Beispiel und einen Fitnessraum.

Zum Schluss war man sich einig: Dies könnte der fruchtbare Anfang weiterer Kontakte zwischen beiden Schulen sein. Mit der neu erlernten Gebärde – das war spitze- verabschiedeten sich die 5.-Klässler.

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Hintere Reihe von links: Thomas Feldmann, Elfriede Koenen-Sliwka, Luzi Schneiders, Wolfgang Drude, Julia Sperling, Marion Schmelter

vordere Reihe: Schülerinnen und Schüler der AG-Gebärdensprache der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum

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